Weihnachtsruhe oder Adventsstress?

Weder noch in diesem Jahr. Dennoch war es hier in den vergangenen Wochen etwas ruhiger. Das lag zum Einen daran, dass ich am Entwurf eines längeren Textes für weitere „Tipps zum Brettchenweben“ arbeite und dann auch so manche Stunde am Webrahmen oder beim Backen und Weihnachtskochen in der Küche verbrachte. Auch die Nähmaschine wurde wieder ausgepackt.

Ganz neu bespielt habe ich das neueste Webrahmen-Modell aus der Barden-Werkstatt meines Mannes (www.brettchenweber-shop.de). Der neue Barde XL ist etwas höher und somit auch bequemer vom Stuhl aus zu weben. Und er fasst über 10 Meter Kette! Für mich als bekennende Liebhaberin kurzer Ketten („lieber kurz und kompliziert als lang und langweilig“) eigentlich eine eher unwichtige Neuerung, aber die wachsende Größe brachte dies nunmal mit sich. Damit wir aber unseren Kunden sagen können, wie lang die Bänder sind, die sie darauf weben können, hab ich das Teil voll gemacht – und zwar bis zum Anschlag der verlängerten Spannschiene. Rund 10,50m Leinenkette werden zu Diagonalmustern verwebt. Die kann ich wenigstens zwischendrin verändern und dann wirds nicht so langweilig. Ich bin gespannt, wie lange das Band sein wird, das letztlich rauskommt. Denn nicht vergessen: Die Kette verkürzt sich durchs Weben und durch die Brettchen und Knoten bleibt immer ein kleiner Rest.

großer Webrahmen
XL-Barde mit Megakette

Noch webe ich ein Muster aus „Tablet Weaving“ von Snow, das aber auch in „Applesies und Fox Noses“ von Karisto/Pasanen drin ist. Aber nach inzwischen drei Metern wirds Zeit für Variationen. Die mag ich an den ruhigen Weihnachtstagen durchspielen und somit Platz schaffen für die nächste (Kurz-)kette.

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