Projekt Tegle-Stulpen – Prolog

Nach viel hin und her habe ich mich in diesem Frühjahr endlich an die Tegle-Stulpen gewagt. Mit Webkanten an beiden Enden und gemustertem Sprang sind diese Stulpen schon etwas anspruchsvoller und vor allem zeitaufwendig.

Vor dem Arbeitsbeginn stand natürlich die Recherche. Ganz im Groben: Die sogenannten Tegle-Stulpen oder englisch Tegle Stockings wurden in Norwegen gefunden und werden auf das 5. Jh. nach Christus datiert. Als Sprangstücke wurden sie beide zugleich gearbeitet. Das Besondere sind die Webekanten, die sowohl an den Enden als auch in der Mitte des Sprangstücks gefertigt werden. So entstehen 2 Sprangstücke mit je 2 Webkanten. Zwar werden die Strümpfe in vielen Büchern zu historischer Handarbeit erwähnt, z.B. in Collingwoods Sprang oder Hoffmans „The Warp Weighted Loom“. Auch das norwegische Volkskundemuseum (https://digitaltmuseum.no) zeigt wunderbare Bilder und sogar eine Rekonstruktionszeichnung. Doch die Bücher und Bilder, auf die ich zugreifen konnte, waren nicht besonders aussagekräftig hinsichtlich Länge, Breite sowie Fadenzahl der Stücke.

Also habe ich mich einfach mal darangesetzt und ausprobiert. Und dabei habe ich viel gelernt.

Neues Jahr – neues Tuch

Ja, hier war es jetzt zwei Monate still, aber im Hintergrund wurde gewerkelt.

Alle Jahre wieder nehme ich mir um die Weihnachtszeit rum vor, meinen Webstuhl rauszuholen und ein Tuch zu weben. Das klappt mal mehr, mal weniger gut. Dieses Mal wurden es rund 4 Meter – gewebt aus einer Kone Wolle, die ich schon seit Jahren verarbeiten wollte. Allerdings dauerte das Projekt eine Weile, weil ich praktisch nur an den Wochenenden an den Webstuhl konnte.

Einziges Problem: es ist eine Kone mit einer Farbe. Laaaaangweilig!!! Also eine einfarbige Kette geschärt und dann die Reste bunt gemacht. Auch wenn die Planung einen durchaus fürs historische Hobby verwertbaren Diamantköper vorsah, griff ich zu den Ostereierfarben und Kool Aid. Warum? Das Wollgarn war bereits konventionell gefärbt in einem blassen Gelb und ich wollte schnell bunt weitermachen.

Zum Projektstart in meinem Kurzurlaub Anfang Dezember stand – nach Fertigstellung eines Sprangnetzes – also Schären der Kette, Bäumen und Färben auf dem Plan. Doch bis zum Weihnachtsfest hatte ich grade erst die Litzen gestochen. Zwischen den Jahren  gings dann endlich richtig los und noch im alten Jahr waren die ersten Zentimeter gewebt. Bei diesen allerersten Zentimetern dachte ich allerdings, ich hätte es verlernt – einmal im Jahr weben macht nunmal keine Routine. Aber irgendwann lief es.

Vor zwei Wochen ist das große Tuch sowie drei kleinere Abschnitte (aus denen werden voraussichtlich Kissen) fertig geworden. Die Fransen sind ordentlich gedreht und es kann verwendet werden.

Material ist Wolle – vor Jahren gefunden in der „Brockensammlung“ – dem Second-Hand-Kaufhaus der Kreuznacher Diakonie. Und die ließ sich erstaunlich gut verarbeiten und wurde nach dem Waschen sogar wunderbar weich.

Auch wenn ich jetzt eigentlich Lust auf mehr hab, ist der Webstuhl wieder in seine Ecke verstaut. Nun stehen meine Projekte für die IRM 2017 auf dem Plan.

Bilder sind vorhanden, aber noch nicht von den ganz fertigen Stücken.

Die Offiziersschärpe nochmal…

Bei meinem letzten Urlaub Anfang Oktober habe ich endlich ein Original einer altpreußischen Offiziersschärpe sehen können. Unsere kleine Rundfahrt führte uns ins Blüchermuseum nach Kaub und da wir an dem verregneten Wochentag lange die ersten und einzigen Besucher dort waren, wurden wir auch sehr exklusiv durch die Räume geführt.

Das Beste: man durfte fotografieren und das habe ich dann auch ausgiebig gemacht. Da das Ganze aber hinter der Scheibe war, musste ich die Schärpe so nehmen, wie sie da lag.

Detailaufnahme Offiziersschärpe
Detail der altpreußischen Offiziersschärpe im Blüchermuseum Kaub

 

Offiziersschärpe in einer Vitrine
Die altpreußische Offiziersschärpe im Blüchermuseum Kaub

Wie ich bereits vermutet hatte, wären da noch einige deutliche Unterschiede zu meiner Rekonstruktion von damals. So ist der schwarze Seidenfaden mit einem Silberfaden verdrillt, wohl auch, um den Faden in der Verarbeitung ähnlich der des silbernen Fadens zu machen. Des Weiteren war der Silberfaden um einiges feiner als das, was ich damals verwendet hatte. Diese beiden Dinge zusammen ermöglichen es auch, ein gleichmäßigeres und feineres Maschenbild beim Sprang zu erreichen.

Also sollte ich jemals wieder den Drang verspüren, solch eine Schärpe anzufertigen, gilt es, den passenden Silberfaden zu finden, und zwar für die Silberstreifen als auch für die Seide. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass es schwarze Seide verdreht mit Echtsilber nicht so einfach zu kaufen gibt und daher selbst versponnen werden muss. Oder man greift zu einer Lurex-Seide-Alternative – womit aber wieder der Unterschied der Materialien größer werden könnte, da das Lurex die Seide nicht adäquat versteifen würde.

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Wieder da!

Der Umzug ist vorbei, der Sommer auch und wenn ich so nach draußen schaue, hat auch schon der Herbst bald Halbzeit.

Es geht also praktisch stramm auf Weihnachten zu. Der letzte Termin für dieses Jahr steht praktisch vor der Tür: Am kommenden Samstag, 12. November sind wir bei der Museumsnacht in Nastätten zu Gast: http://www.museum-leben-und-arbeiten.de/seite/156549/museumsnacht.html

Nun aber zurück zum Umzug: Optisch hat sich nichts geändert (es sei denn, ich wollte es so) – nur der Anbieter ist ein anderer. Aber der aufmerksame Archivbeobachter wird bemerken, dass der „neue“ Blog älter geworden ist. Uns ist es nämlich endlich gelungen, die Datenbank des abgeschossenen alten Blogs hier hinein zu integrieren. Eine Fleißarbeit, die hauptsächlich mein Mann übernommen hat. Danke hierfür. Einige Bilder müssen noch nachträglich eingefügt werden. Die wollten nicht so problemfrei mit.

Also freut euch auf ein paar alte (noch bildfreie) Einträge.

Bald ist Umzug

Und schwups ist wieder ein Monat vorbei. Und trotz einer Woche Urlaub habe ich hier nichts geschrieben. Obwohl ich so einiges noch zu zeigen hätte. Grund dafür ist, dass der Blog bereits gesichert und gepackt ist für einen baldigen Umzug. Neiiiin! Nicht an eine neue Adresse, sondern wir wechseln lediglich den Anbieter. Und da ich mit diesem Anbieter – zumindest was meine Mobiltelefonie betrifft – schon einige technische Schwierigkeiten und dabei nicht viel Entgegenkommen erfahren hatte, bin ich auf Nummer sicher gegangen und hab mal ein Backup von allem hier gemacht (so viel ists ja nicht…).

Nur mal so in Kurzfassung, was ich eigentlich jetzt schon gerne detaillierter schreiben wöllte:

Im Urlaub habe ich endlich endlich mal die Rheinüberquerung geschafft – und bin ins Blüchermuseum in Kaub gegangen. Dabei konnte ich endlich auch die in Netztechnik gefertigte Offiziersschärpe ansehen. Eine solche habe ich bereits vor etlichen Jahren gesprangt und kann nun endlich mal einen Vergleich nach eigenen Fotos anstreben und nicht nur einer verschwommenen Aufnahme nach. Mein erstes Fazit: noch mehr Silber, noch feineres Silber. Aber handelt es sich auch um Sprang? Wie bei so vielen Textilien war das Teil schön drapiert, aber nicht schön zu fotografieren.

Schon Anfang September habe ich mich im Kurs von Marled an den Gewichtwebstuhl gewagt. Und einen kleinen aber feinen Lappen gefertigt. Kurz: Es war klasse! Und es wird noch das ein oder andere Bild geben.

Und als Ausblick: Am 8. Oktober wird wieder hier gewebt im Anfängerkurs – dieser ist aber bereits ausgebucht, weswegen ich auch nicht dafür werbe hier.

Auf nach Kärnten

Das Keltentreffen in Frög – bisher immer zu weit weg und zeitlich für mich ungünstig gelegen. Aber in diesem Jahr sollte es endlich so weit sein. Zum 10. Keltentreffen im Juli wollten wir endlich auch mal dort dabei sein. Lange stand es auf der Kippe, ob es wirklich klappt. Statt eines gemütlichen Österreich-Urlaubs, den wir eigentlich mit dem Treffen verbinden wollten, hatte ich nur einige freie Tage für die Hin- und Rückreise ergattern können.

Aber es hat geklappt und trotz der langen Reise hat es sich vollends gelohnt. Wir hatten eine Fahrt durch eine beeindruckende Landschaft quer durch Österreich und ein wunderbares Treffen mit toller Orga und fantastischen Gästen. Wir haben sehr viele neue Leute kennengelernt und viele Leute endlich live getroffen. Allen voran die liebe Magali, mit der uns sonst nur enger Mail- und Facebook-Kontakt verbanden. Kurzum: ES WAR SUPER!

Keltentreffen Frög 2016
Mäuschen-Perspektive auf die Arena, neben der wir aufgebaut hatten

Wie schon in Rheinbrohl hatte ich mich entschieden, mich in Frög eher dem Sprang als dem Brettchenweben zu widmen. Dazu habe ich noch einige weitere Probestücke im Vorfeld angefertigt, um mehr präsentieren zu können. Überraschenderweise waren dann gar nicht so viele Brettchenweberinnen da (aber Brigitte war so fabelhaft, dass dies auch nicht notwendig war), dafür aber einige Italienerinnen, die sich ebenfalls mit Sprang beschäftigten. Leider kann ich kein Italienisch und so kamen Gespräche mit Händen, Füßen, Garn und Englischbrocken zustande.

Unser Stand
An unserem Stand – leider hielt hier kein Hering, weswegen wir auf einen Pavillon des Museums zurückgriffen

 

Modenschau
Die Modenschau in der Arena

Fazit: Nächstes Jahr gerne wieder mit mehr Urlaub drumrum und bis dahin werden hoffentlich ein paar Sätze Italienisch in meinem Hirn sein.
Und auch der Sprang bekommt hier mal mehr Raum. Schließlich sollen noch ein paar Haarnetze her.

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Lauresham zum Zweiten

Ich reiche nun mal ein paar Veranstaltungsberichte nach, damit ihr seht, warum der Blog im Moment etwas zu kurz kommt.

Bereits im Juni war ich wieder zu Gast beim Handwerkertag im Freilichtlabor Lauresham, um das Brettchenweben vorzuführen.

Blick aufs Hörigenhaus
Blick aufs Hörigenhaus durch den Regen – zum Glück waren es nur Schauer

Dieses Mal war ich – passend zum Handwerk – im Weberhaus untergebracht und noch schöner: meine bessere Hälfte war auch dabei, um mir etwas zur Hand zu gehen. Ein Wermutstropfen hatte das Wochenende dennoch: Leider mussten unsere „Mitbewohner“ des Weberhauses, Marled und Hans von Archäotechnik – textile Fläche, kurzfristig absagen, so dass wir alleine im Weberhaus waren. Leider bin ich nicht so bewandert im Weben am Gewichtwebstuhl, aber dennoch hatte ich mich mal an ein paar Reihen versucht. Und ich war froh, dass das geschulte Personal den Besuchern weiterhelfen konnte.

Beim Brettchenweben
Beim Brettchenweben – Austesten der beinernen Brettchen vor Ort

 

Am Gewichtwebstuhl
Am Gewichtwebstuhl – aber nur ein paar Schüsse lang

Natürlich musste an dem Wochenende auch was Passendes gewebt werden. Ich entschied mich für ein Muster aus dem 7. Jahrhundert: Eine Borte nach Fund aus Moos-Burgstall, Grab 8, die ich in der Arbeit von Ina Meissner „Untersuchungen an Goldtextilien des frühen Mittelalters“ entdeckt hatte. Bei dem Fund handelte es sich vermutlich um eine Vitta. Da ich meine „dicke“ Seide verwendet habe, ist das Band breiter als das Original.

Moos-Burgstall
Brettchengewebtes Band nach Fund aus Moos-Burgstall (7. Jh.). Seide/Goldlahn

Es war ein schönes Wochenende, bei dem ich aber froh war, dass wir ein Dach über dem Kopf hatten, weil die starken Regenfälle, die Anfang Juni übers Land zogen, noch nicht ganz vorbei waren. Trotz des wechselhaften Wetters kamen viele interessierte Besucher.

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Die Saison hat begonnen

Ja, im Moment werden es wohl wirklich nur monatliche Reports, die ich hier schaffe. Nach drei Wochenenden mit Terminverpflichtungen nebst einer Dienstreise habe ich nun etwas Luft, mal über meinen Saisonstart zu berichten.

Bereits Anfang April gings los mit einem Webkurs und Werkeltreff bei uns zuhause. Wegen der neuen Arbeit hatte ich den Webkurs nicht mehr groß beworben, aber er fand dennoch statt und die Teilnehmerinnen freuten sich über die intensive Betreuung.

Am Folgetag war dann direkt wieder das Haus voll zum ersten Rhein-Main-Werkeltreff seit einigen Jahren. Erwartungsgemäß habe ich mal wieder mehr geklönt als gewerkelt, aber ich konnte immerhin ein wenig rumspinnen auf meiner Anna sowie probespinnen an einem Michi.

Dann stand die IRM in der Villa Borg ins Haus, an der wir bereits zum 6. Mal teilnahmen. Meine Auftragsbroschur wurde rechtzeitig fertig und auf der Restkette hatte ich ein schönes hochmittelalterliches Muster ausprobiert. Beides konnte ich gebührend auf der Messe präsentieren. Leider hatte ich es nicht mehr geschafft, mehr Sprangstücke zu fertigen, so dass ich auf der Messe mehr mit Brettchen webte und v.a. eigentlich dieses Mal wenig handwerkte. Die Messe selbst war wieder wunderbar und es war super, die vielen Leute wieder zu treffen und auch neue Leute kennen zu lernen. Meine Einkäufe hielten sich allerdings in Grenzen. Lediglich ein Kochbuch, zwei hallstattzeitliche Schalen sowie ein Fingerhut aus Knochen kamen mit nach Hause. Zwar hatte ich geliebäugelt mit Brokatstoffen von Sartor, aber so wirklich was Passendes für mich war dann doch nicht dabei. Und: Noch nie waren wir so froh über unsere Entscheidung für einen Stand im Innenraum. Das Wetter schwankte zwischen Sonnenschein und Schneeschauer und es war arg kalt und windig.

Das Wochenende darauf ging es gleich weiter. Am 1. Mai stand ganz traditionell Niedaltdorf im Kalender, bei dem ich wieder mit den Kindern webte. Wegen anhaltender Regenschauer in der Vorwoche war es eine regelrechte Schlammschlacht auf dem Boden, aber just an dem Sonntag schlug das Wetter um und wir hatten tagsüber wunderbaren Sonnenschein.

Richtig warm wurde es dann in Rheinbrohl. Bei „Die Kelten kommen“, mischten wir in der Römerwelt kräftig mit am 7. und 8. Mai. Auch hier gab es ein Wiedersehen und Kennenlernen mit vielen tollen Menschen, super Verpflegung und allerbestes Wetter. Aber über Hitze wollte ich nicht klagen – allemal besser als Schnee- und Regenschauer. Da an sehr vielen Ständen brettchengewebt wurde, hatte ich mich einem neuen Sprangnetz gewidmet und auch endlich mal den Kunkelstab beim Spinnen ausprobiert. Leider wurde das mal wieder nicht abgelichtet, aber hier mal eines der seltenen Keltenbilder von mir.

Keltenfrau
Keltenfrau – ausruhend auf Rechteckmantel

März-Report: Neuesneuesneues

Huiuiui… Anscheinend komme ich nur noch dazu, mich monatsweise zu melden. Das muss aufhören. Allerdings hat sich in meinem Leben einiges (gutes!) verändert in diesem Monat und da trat der Blog leider etwas in den Hintergrund.

Wie ihr schon merkt, quatsche ich hier über meine Handarbeiten bzw. über die historische Darstellung und relativ selten über mein Privatleben dahinter (z.B. dass ich auch gerne Musik mache) oder meine Weltanschauung (sofern die nicht in mein Hobby reinspielt). Schließlich ists der Blog zu www.wirweben.de und nicht Andrea’s geheimste Gedanken. Aber vielleicht ist es dennoch aufgefallen, dass ich im vergangenen halben Jahr doch mal öfter schreiben konnte als in den Monaten bzw. Jahren davor. Grund war, dass ich eine neue Arbeit gesucht habe und so mehr Zeit hatte, in meinen Hobbies zu schwelgen. Das hat zwar Spaß gemacht, aber Spaß bezahlt keine Rechungen. Und mal abgesehen davon macht mir mein Beruf auch Spaß und daher bin ich nun froh, seit Mitte März wieder „in Lohn und Brot“ zu sein.

Bisher hatte der Blog immer dann an Vernachlässigung gelitten, wenn ich anderweitig mehr um die Ohren hatte, z.B. beruflich. Doch das will ich dieses Mal nicht einreißen lassen. Also kommt – wenn sonst nix kommt – wenigstens so ein kleiner Report über den vergangenen Monat. Oder ist das dann ein Rapport, so wie beim Weben oder Stricken? Na egal. Hier mal ein paar Highlights aus dem März. Oder soll ich sagen DAS Highlight, denn das war das

Flinkhand-Treffen 2016

Pflichttermin Ende Februar bzw. Anfang März ist für meinen Mann und mich natürlich das Flinkhandtreffen in Kleinberndten und das war dieses Mal aufs erste Märzwochenende gerutscht. Es war klasse, all die Leute aus ganz Deutschland mal wieder zu treffen und vier Tage lang gemeinsam zu klönen. Dieses Mal wurde eindeutig viel gestrickt und auch die Workshops waren dieses Mal konzentrierter auf den Gruppenraum, was sehr schön für die Gemeinschaft war. Beim Schneiderpuppen-Basteln war ich nur Zuschauer bzw. übernahm mal das Klebeband, ansonsten war bei mir Sticken angesagt. Sticken? Ich? Tja… das Perlensticken vom FHT 2015 hatte mich noch nicht ganz losgelassen und so habe ich passend zu meinem Anhänger vom Vorjahr noch einen Armreif gemacht. Für mich Hochleistungs-Arbeit und ich bin stolz, das Projekt in den 3 Tagen bewältigt zu haben. Auch meine Anna und der kleine Barde waren fürs Spinnen und Weben mit im Gepäck, aber außer ein paar Meter Garn war sonst nix drin. Achso: Ja, das sind zwei Armreifen – aber der schwarz-weiße ist ein Werk von Nadine/dragon und ich war die glückliche Gewinnerin bei der Verlosung 🙂

Zwei Armreifen aus Perlen
Zwei Armreifen aus Perlen

Webkurs am 2. April

Am Samstag, 2. April, von 10 bis 17 Uhr  findet wieder ein Brettchenwebkurs für Anfänger in unseren Räumen in Bad Kreuznach statt.

Kursgebühr: 60 Euro, darin enthalten sind Arbeitsmaterialien (Brettchen, Garn) sowie das Anleitungsbuch.

Weitere Info und Anmeldung über kurse@silberkram.de oder über webmistress@wirweben.de

Neben Theorie über das Lesen einer Patrone gibts reichlich Praxis, bei der das erste Band mit vielen Mustern entsteht.

Webkurs - ein Band entsteht
Ein Band entsteht im Anfänger-Webkurs